Mehrgenerationenwohnen im Schloß Marienthal

“Zusamenhalt UG”
Ziel: Schaffung eines Lebensraums, der generationsübergreifend Nähe, Geborgenheit und Vertrauen für alle Interessierte schenkt.

Ziele

Wie der Name schon sagt, werden bei Mehrgenerationshaus unterschiedliche Altersgruppen angesprochen.
„Zusammen leben, getrennt wohnen und voneinander profitieren“ lautet das Motto.

Noch nie hatten Großeltern und Enkel so intensive Beziehungen wie heutzutage. Und das, auch dann, wenn die Generationen nicht mehr so häufig in einem Haus zusammenleben. Um diese Entwicklung noch zu verstärken, setzt das Unternehmen auf das Konzept des Mehrgenerationenhauses. Denn Großeltern bzw. Vertreter der älteren Generation helfen heutzutage in vielen Familien mit, die Kinder zu betreuen. Dabei sind sie allerdings frei von der Erziehungslast des Alltags und können somit entspannter mit den Enkeln umgehen. Das schafft Nähe, Geborgenheit und Vertrauen. „Großeltern gehören zum engsten sozialen Netzwerk, sie sind neben den Eltern weitere wichtige Bezugspersonen“, erklärt Prof. Ulrich Schmidt-Dehnter, Entwicklungs- und Erziehungspsychologe aus Köln, der über soziale Beziehungen im Lebenslauf forscht. Und sie eröffnen den Kleinen neue Erfahrungswelten. Zur gleichen Zeit profitiert jedoch auch die ältere Generation
vom Umgang mit den Kindern: Sie erlebt ihn als sinnstiftend, als bereichernd. Die Elterngeneration profitiert zweierlei von diesem Konzept: zum einen kann sie entspannter ihren Verpflichtungen nachgehen und zum anderen wissen sie, dass ihre eigenen Eltern gut versorgt sind.

Zusammengefasst: Kinder, die sowohl mit ihren Eltern ins Haus kommen als auch im Haus geboren werden, haben ständigen Kontakt miteinander und mit mehreren Generationen, wodurch bei Kindern Sozialkompetenz entwichet wird sowie für sie und ihre Eltern Freiräume geschaffen werden. Die Senioren werden als Teil der Gemeinschaft sehr geschätzt und mit Würde aufgenommen, denn durch deren gesammelte Lebenserfahrung sind sie ein Gewinn für das Mehrgenerationshaus.

Insgesamt kann man sagen, dass folgende Zielgruppen im Fokus stehen:
die vorhandenen unterschiedlichen Nationalitäten, die verschiedenen Altersgruppen, die in unserer Gesellschaft vertreten sind und Menschen mit Behinderung. Neben den oben genannten Zielgruppen, können die Leistungen des Mehrgenerationenhauses, des Hotels- und Tagungsstätte von folgenden Personengruppen in Anspruch genommen werden: – Privatpersonen – Gruppen aus der Erwachsenen- und Jugendbildung – Andere interessierte Gruppen – Schulklassen – Jugend des freiwilligen sozialen Jahres usw.

5 Säulen Prinzip

Geschäftsmodell
Es ist angedacht, gemeinsam mit den interessierten Personen ein Anwesen zu erwerben, nach Bedarf zu sanieren und neue Wohnmöglichkeiten zu schaffen. Außerdem wie bereits erwähnt ist eine Vermietung der vorhandenen Tagungsräume sowie Hotelzimmer und betrieb von einem Restaurant angestrebt.
Die „Zusammenhalt UG“ plant das Mehrgenerationshaus in der Rechtsform einer GmbH & Co KG zu betreiben. Jeder Bewohner des Hauses wird durch seine Einlage zum Kommanditisten und hat einen Anteil am Gesamtunternehmen, wodurch das Gemeinschaftsgefühl noch verstärkt wird und die Verantwortung für das gesamte Unternehmen gesteigert.
Der Besitzer der Anteile muss nicht zwangsläufig der Bewohner und/oder Eigentümer der Mehrgenerationswohnungen sein. Jedes Gemeinschaftsmitglied, der vor Ort wohnen möchte, kann eine Wohnung erwerben bzw. mit unseren Model nutzen.
Außerdem werden andere Objekte betrieben: das Restaurant, das auch als eigenständiger Betrieb verpachtet werden kann, das Hotel mit dem Seminarbetrieb. Ackerflächen für den Anbau eigener Lebensmittel. Die Vermietung der Konferenz-, Schulungs- sowie Tagungsräume, die noch einzurichten sind, sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen wird angestrebt. Die Hotellerie besteht aus 26 Suiten und Doppelzimmern; Restaurant mit Biergarten und Konferenzräumen.
Auf dem mit über 50.000 m² großem Gelände gibt es auch ausreichend Platz für das Bauen weiterer Wohneinheiten. Es sind geplant 25 Einheiten mit 60,00, 80,00 und 100,00 m². Die Strukturen in unseren Firmen sollen sich an den Prinzipien der Gemeinwohlökonomie orientieren. Die Betriebe werden Bewohnern und den Menschen aus der Umgebung Arbeitsplätze bieten. Weitere Einnahmen werden für nötige Investitionen, Kreditabzahlungen, den künftigen Aufbau unserer Landwirtschaft oder mögliche zukünftige Sozial- und Kulturprojekte eingesetzt. Auch der Kauf der Anteile der Kommanditisten ist angedacht.

Das Soziale

Wir wagen eine alternative Form des sozialen Zusammenlebens, in der sich alle Mitglieder gleichermaßen aufgehoben, angenommen, unterstützt und wertgeschätzt fühlen können, in der wir uns gegenseitig in unserer Vielfalt bereichern und sich über die Generationen hinweg viele Möglichkeiten des Kontaktes bieten.Zum gemeinschaftlichen Leben gehört die Verpflichtung, das Zusammenleben gewaltfrei zu gestalten und sich Konflikten sachlich und ergebnisoffen zu stellen. Ebenso hat die Gemeinschaft vereinbart, sich als gesamtes Sozialwesen miteinander zu entwickeln. Wir streben an, alle unsere Bewohner in ein Arbeitsverhältnis auf unserem Gelände einzubinden oder ein Homeoffice für diejenigen, die vor Ort arbeiten wollen, zu Verfügung zu stellen.Als Vision für die Zukunft wünschen wir uns ein Grundeinkommen für jedes Mitglied aus den Gewinnen der Betriebe und eine gemeinsame Altersversorgung. Auch Kinder und Jugendliche sollten in der Umgebung Entwicklungsmöglichkeiten bekommen. Familien mit Kindern werden vermehrt unterstützt.

Landwirtschaftliche Nähe und Ökologische Gesinnung

Wir werden Strom aus atomstromfreier Quelle beziehen, heizen mit einem Blockheizkraftwerk, neue Wohnhäuser werden wir als Niedrigenergiehäuser bauen und beim Umbau des Hotels und der Ausstattung der Zimmer auf biologische Ausrichtung bei z.B. Wandfarben und Teppichböden achten. Wir werden in Restaurants und Biergärten möglichst viele Lebensmittel aus ökologischem und regionalem Anbau verwenden. Wir werden biologische Gemüsefelder zur Selbstversorgung und zur Teilversorgung des Restaurants betreiben, genauso wie Eier aus eigener Produktion, Honig aus eigenen Bienenstöcken und Kräuter aus unserem Kräutergarten. Wir pflanzen auch Obstbäume, die uns in den kommenden Jahren mit vielfältigen Früchten versorgen werden. Wir setzen uns für ein Konzept des Autosharing und für gemeinsames einkaufen beim biologischen Großhandel ein. Eine Selbstversorgung wird im Sinne einer solidarischen Landwirtschaft angestrebt. Durch den zukünftigen Kauf zusätzlicher Flächen in unserem direkten Umland werden wir eigene Landwirtschaft pflegen können. Wir werden auch zukünftig an den Möglichkeiten weiteren Energiesparens arbeiten.

Kultur und Kunst sind im Leben unabdingbar

In unserer Gemeinschaft soll Kunst und Kultur gelebt und genossen werden. Wir sehen Kunst und Kultur als nährend und heilend an und möchten mit unserem Engagement zu Lebensqualität und Lebensfreude beitragen.
Wir stellen Räumlichkeiten für Kunstseminare, Tanzworkshops, Konzerte, Kabarett, Kindertheater und Lesungen frei. Verschiedene Ateliers, eine Glaswerkstatt, eine Töpferei, Maleratelier und Galerie, Räume für Angebote der Anthrophosophischen Lehre und andere sind geplant. Wir werden Ausstellungen und mehrere große Events jedes Jahr veranstalten, damit die Menschen aus der Umgebung bei uns den Kulturelen Anker finden können. Wenn in unserer direkten Umgebung bereits Kulturvereine oder Kunstinteressierte Gruppen existieren, werden wir sie zu Mitarbeit animieren.

Gesundheit und Achtsamkeit

Wir wollen die Lehre von Rudolf Steiner in unsere Gemeinschaft einfließen und verbrieten. Die bietet jedem die körperliche, emotionale und psychische Gesundheit und ein reflektiertes Bewusstsein, dass die Grundlage für ein konstruktives und gegenseitig befruchtendes Zusammenleben in Gemeinschaft bilden. Um einen konstruktiven Beitrag für die Gemeinschaft leisten zu können, braucht es von jedem Mitglied eine gehörige Portion Toleranz und Konfliktfähigkeit. Mit ganz unterschiedlichen Angeboten für Menschen innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft wollen wir einen Beitrag leisten für gesundheitliches und geistiges Wohlbefinden.

Wir suchen für unser Projekt Mehrgenerationenhaus im Schloss Marienthal Mitstreiter mit einer Kommanditisten Anlage von 100.000€ bzw. einen Investoren mit größerem Betrag. Die Kommanditisten können bei uns wohnen. Arbeiten und mithelfen in der Organisation unseres Betriebes, brauchen es aber nicht. Investoren können selber entscheiden, in welcher Form sie sich beteiligen.

Weitere Infos und einen Eindruck vom Schloss Marienthal in seinem derzeitigen Zustand und Betrieb finden Sie hier:http://www.schloss-marienthal.de/frameset.htm